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ab Mai 2019 neue online AG: Tiere richtig entgiften I

Jedes Lebewesen auf dieser Erde ist in der Lage seinen Stoffwechsel und sein Immunsystem ständig an neue Umgebungsbedingungen wie wechselndes Wetter, neues Futter, Trächtigkeit oder Geburt anpassen zu können. Dazu verfügt es über feine Regulationsmechanismen, die eng miteinander in Beziehung stehen.

Die Belastung der Tiere mit Umweltgiften, Schwermetallen und Zusatzstoffen aus Medikamenten und Futtermitteln nimmt heute ständig zu. Die natürlichen Regulationsmechanismen sind im Laufe der Zeit oft überfordert, das Tier kann nicht mehr ausreichend entgiften.

Daraus ergeben sich neue Probleme im Stoffwechselbereich, die dann eine ganze Kette an körperlichen Symptomen nach sich ziehen. Gerade das Immunsystem funktioniert nämlich nur in Kombination mit einem gesunden Stoffwechsel. Oft scheint das Tier lange Zeit gesund und dann reicht eine Kleinigkeit als Auslöser und es will einfach nicht mehr gesund werden. Es entstehen bevorzugt chronische Hautkrankheiten oder Allergien, die eigentlich eher als eine Art Hilferuf des Körpers zu verstehen sind.

Der Gedanke, schädliche Stoffe aus dem Körper auszuleiten und damit Krankheiten heilen zu können, ist schon seit Paracelsus Zeiten bekannt. Für die Schulmedizin sind diese Methoden nicht anerkannt. Tatsächlich sind Tiere in der Regulationsstarre weniger zugänglich für Therapien, es zeigt sich tagtäglich in der naturheilkundlichen Praxis. Daher lohnt es sich gerade bei chronischen Krankheiten zuerst die Ausscheidung und Entgiftung anzuregen. Aber auch gesund erscheinende Vierbeiner profitieren davon. Die beobachteten Effekte sind immer wieder erstaunlich.

Ausleitungsverfahren, das Entfernen von „Giften“ gehören zu den etablierten Behandlungsverfahren der Naturheilkunde. Seit vielen Jahrhunderten ausgeübt, sind aber dennoch keine validen wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit vorhanden, weil sich wohl kaum Jemand die Mühe gemacht hat, sie zu erstellen.

Nur der Vollständigkeit halber, eine Entgiftung im naturheilkundlichen Sinn kennt die Schulmedizin nicht, es ist dort die Ausscheidung von Stoffwechselzwischen- und -endprodukten. Als Naturheilkundlerin bleibe ich aber gerne bei dem dort etablierten Begriff.

 

Deine Lektionen im Überblick

Lektion 1: Die Entgiftungsorgane und ihre tägliche Arbeit.
Lektion 2: Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel und Immunsystem.
Lektion 3: Anzeichen für Toxinbelastungen. Vorgehensweise in der Anamnese.
Lektion 4: Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren. Vorgehensweise, Gegenanzeige und Nebenwirkungen.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.tierisches-wissen.de

Tierheilpraktikertage Hohenroda

Im Sommer geht es wieder einmal ins wunderschöne Hohenroda zu den Tierheilpraktikertagen. Dort spreche ich über Schilddrüsenerkrankungen - es wird spannend Zwinkernd.

 

Der „Schmetterling macht Ärger? Schilddrüsenerkrankungen unserer Tiere"

Die Schilddrüse ist eigentlich ein kleines, unscheinbares Organ. Dabei beeinflusst sie auf einzigartige Weise wie eine kleine Schaltzentrale Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel, Verdauungsaktivität und die Arbeit von Gehirn und Nervensystem. Gerät sie aus dem Tritt, kann der Organismus eines Tieres völlig durcheinander geraten.

Heute zählen Schilddrüsenerkrankungen zu den häufigsten hormonellen Problemen bei Hund, Katze und Pferd. Der Krankheitsmechanismus unterscheidet sich je nach Tierart, zudem kann auch die Diagnostik eine echte Hürde darstellen.

In diesem Vortrag betrachten wir dieses rätselhafte Organ, welches einem Schmetterling so verblüffend ähnlich sieht, einmal ganz praxisnah. Auch naturheilkundliche Therapieoptionen werden besprochen.

Alle Infos unter

https://www.tierheilpraktikertage-kooperation.de/tierheilpraktikertage-2019

 

Herbst-Seminar in Recklinghausen: Kleine Ursache - große Wirkung

Unsere Tiere verfügen in der Regel über große Selbstheilungskräfte. Ihr phänomenales Regulationssystem kann auch außergewöhnliche Einflüsse auf den Körper über lange Zeit ausgleichen. Zusatzstoffe in Futtermitteln, Umweltgifte, Stress, Medikamente können jedoch den Körper auf Dauer belasten. Wirken zu viele Stressoren auf das Tier ein, kann das sein biologisches System dauerhaft blockieren. Man sieht es leider nicht von außen, wo der Organismus gerade steht- er ist für uns Therapeuten eine Art Blackbox. Trotzdem kann ein kleiner, harmloser Auslöser das Gleichgewicht des Tieres aus den Fugen bringen. Wer kennt nicht die Patienten, die z.B. nach einer harmlosen Erkältung oder Ohrenentzündung ernsthaft erkranken und nie wieder richtig gesund geworden sind? Wir spannen in diesem außergewöhnlichen Kurs einen Bogen von den Grundlagen der Regulationsmedizin über „heimliche" Krankheitsverursacher bis hin zur therapeutischen Großbaustelle.

Viele Tipps und Tricks zur Therapie können sofort in der Praxis umgesetzt werden.

 

Unsere Themen:

Der Pischingerraum als zentrales Regulationsorgan des Körpers.
Das erkrankte, "verschlackte" System und seine Therapie.
Sauer macht lustig? Übersäuerung bei Tieren und die weitreichenden Folgen für ihre Gesundheit.
Dyspnoe als Störfaktor der Säure-Basen-Regulation.
Chronischer Schmerz bei Tieren, ein sich selbst erhaltender Circulus vitiosus.
Dauergabe von Medikamenten und ihre Folgen.
A small leak will sink a great ship – die Halswirbelsäule als heimlicher Krankheitsgenerator.
Können Mitochondrien erkranken?
Silagefütterung von Pferden- eine angefütterte Großbaustelle.

Dieses spannende Seminar findet am 7. und 8.9.2019  im Tierheim Recklinghausen statt.

Mehr Infos und Anmeldung unter https://www.dgt-ev.de/seminare/

 

Unser wichtigster Mitarbeiter

Unser Praxisassistent Helge gehört seit dem Sommer 2016 zum Team Lächelnd.

 

Assistent Helge

 

 

Buchtip: Mutti macht jetzt Schläferchen

Erfrischend anders präsentiert sich das Werk des niederrheinischen Kollegen Stefan Hauck, der uns nach 20 Jahren Praxiserfahrung an seinen Gedanken teilhaben lässt. Dabei enthält das Buch eben nicht die zu erwartenden netten Praxisanekdoten, sondern das spirituelle Gedankengut eines ganzheitlich tätigen, gern auch unbequemen „Querdenkers".
Der Verfasser hat sich gefragt, warum die Tiere ihren Besitzern so verblüffend ähneln können und sogar die selben Krankheiten entwickeln. Hier kann die Arbeit am eigenen „Schatten" und ein anderer Umgang mit dem Phänomen der Krankheitsübertragung das Tier wieder gesund werden lassen. Wer das nicht glauben mag, kommt anschließend in den Lesegenuss spannender Fallbeispiele und erhält am Ende sogar eine Anleitung für das eigene Heil-werden. Mit dem Thema Euthanasie tun sich bekanntlich viele Patientenbesitzer besonders schwer. Der Kollege geht offen damit um und macht seinem Leser Mut den Weg des Tieres bis zum Ende mit zu gehen.
Mit diesem Buch ist Stefan Hauck ein mutiges Werk voller Lebensweisheiten gelungen. Man merkt auf jeder Seite, dass das Bestreben des Verfassers echte Heilung auf allen Ebenen ist. Dabei bleibt der Schulmedizin der eine oder andere freundliche Seitenhieb natürlich nicht erspart.. Das Buch erweitert den eigenen Horizont und macht Lust auf mehr. Hoffentlich findet es seinen Weg zu vielen Tierbesitzern, Tierhaltern und auch Kollegen.

Dr. med. vet. Silke Stricker, Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin.

Mutti macht jetzt Schläferchen von Stefan Hauck. Books on demand, Norderstedt. 1. Aufl., 163 S., 24,95 Euro.